Jan
van Aken
MdB

Diplomatie statt Waffen: Konflikte friedlich lösen
Es gibt Kriegstreiber auf dieser Welt und es gibt Menschen, die wollen ihre Macht mit Waffengewalt ausweiten. Aber die Geschichte zeigt: In jedem Krieg gibt es immer wieder Möglichkeiten friedlicher Lösungen. Deshalb muss Diplomatie wieder stärker werden. Gespräche sind ein zentrales Instrument, um den Weg zu einer friedlichen Lösung offenzuhalten.
Dabei dürfen nicht nur Regierungen am Tisch sitzen. Auch Frauen, Minderheiten, Gewerkschaften, Kommunen und Menschen aus der Zivilgesellschaft müssen mitentscheiden. Denn Frieden gelingt nur, wenn alle gehört werden.

Moin aus Hamburg
Hamburg ist seit über 45 Jahren meine Heimat. Diese Stadt lebt von den vielen Menschen, die sich jeden Tag für ein Miteinander einsetzen. Genau deshalb unterstütze ich die engagierten Aktiven und unsere Bürgerschaftsfraktion mit voller Überzeugung. Gemeinsam kämpfen wir für ein Hamburg, in dem sich alle ein gutes Leben leisten können, in dem niemand zurückgelassen wird und der Zusammenhalt stärker ist, als die Interessen weniger Reicher.
Durch meinen Gehaltsdeckel spende ich an den Hamburger Sozialfonds, der gerade von Abgeordneten der Linken in der Hamburger Bürgerschaft aufgebaut wird. Er unterstützt Menschen in Not unkompliziert und unbürokratisch. Mein Wahlkreisbüro in Hamburg teile ich mir mit Cansu Özdemir. Von hier aus organisieren wir auch Besucherfahrten in den Bundestag.

Ich begrenze mein Gehalt auf den Durchschnittslohn.
Warum mache ich das?
Weil wir im Parlament nicht mehr verdienen wollen als der Durchschnitt der Menschen im Land mit ihrer harten Arbeit. Politiker sollten auch wissen, wie sich die Bezahlbarkeitskrise für die meisten Menschen anfühlt. Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik. Auf dem Parteitag in Potsdam im Juni 2026 haben wir einen Gehaltsdeckel von 5.300 Euro brutto beschlossen.
Wie hoch ist die Summe, die ich mir auszahle?
Wir orientieren uns am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund, TvÖD14, Stufe 1. Mit 5300 Euro brutto entspricht dieser Betrag auch dem Durchschnittslohn in Deutschland. Mit einem einfachen Brutto-Netto-Rechner habe ich aus diesem Brutto-Betrag mein persönliches Netto von 3352 Euro errechnet. Hinzu kommen 350,- Euro für ein Kind. Damit deckele ich mein Gehalt bei 3702,- netto.
Wie setze ich den Gehaltsdeckel um?
Ich bekomme die volle Abgeordneten-Diät ausgezahlt und zahle darauf Steuern. 2000 Euro zahle ich monatlich an die Partei dafür, dass ich im Bundestag sitze. 460 Euro gehen an den Spendenverein der Fraktion. Die Rechnung sieht dann jeden Monat ungefähr so aus:
| Diät | +11833,47 |
|---|---|
| Steuer | -4317 |
| Krankenkasse Eigenanteil | -596 |
| "Kostendämpfung" als Beitrag zur Pflegeversicherung | -32 |
| Mandatsträgerbeitrag | -2000 |
| Spendenverein der Fraktion, inklusive Spende Diätenerhöhung | -460 |
| Weitere Spenden | -226 |
| Sozialfonds Hamburg | -500 |
| Verbleibt als Nettogehalt | 3702 |
Kann man die Spenden nicht von der Steuer absetzen und so das Geld wiederbekommen?
Nein, erstens nicht in der Höhe und zweitens spende ich das meiste bewusst an nicht-gemeinnützige Vereine. Die brauchen das Geld am dringendsten. Diese Spenden kann man gar nicht absetzen. Ein großer Teil geht an den Hamburger Sozialfonds – ohne Steuerrückzahlung.
An wen gehen die Spenden?
Im Jahr 2025 habe ich insgesamt wie folgt gespendet:
- Hamburger Sozialfonds: 11.400 Euro
- Rote Hilfe e.V.: 1500 Euro
- Deutsche Wohnen enteignen/Mietenvolksentscheid e.V.: 500 Euro
- Millerntor GbR (St.-Pauli-Fanprojekt): 200 Euro
- Vereinigung deutscher Wissenschaftler e.V.: 150 Euro
- Kurdistanhilfe e.V.: 60 Euro
Wer ist der Hamburger Sozialfonds und wofür verwendet er das Geld?
Der Hamburger Sozialfonds wird gerade von Abgeordneten der Linken in der Hamburger Bürgerschaft aufgebaut. Er unterstützt Menschen in Not unkompliziert und unbürokratisch. Zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter mit behindertem Kind nach einer Zwangsräumung.
Wo sind die Beweise?
Im Dezember 2025 habe ich mit der ZEIT für ihre Rubrik „Kontoauszug“ gesprochen. Ich habe mein Konto offengelegt und Belege über Zahlungen wie Spenden eingereicht. Die Redakteure und das interne Fact-Checking der Zeitung haben meine Gehaltsangaben überprüft.
Und die ganzen anderen Extras als Abgeordneter?
Alle Abgeordneten bekommen zusätzlich zur Diät die sogenannte Kostenpauschale. Damit sollen sie die Kosten decken, die sie haben, weil sie im Bundestag sind: zum Beispiel das Wahlkreis- und Bundestagsbüro unterhalten, eine Zweitwohnung in Berlin bezahlen, Kosten für Dienstreisen decken. Die Kostenpauschale liegt derzeit bei 5.467,27 Euro monatlich. Ich habe den Bundestag gebeten, dieses Geld auf ein von meinen Diäten separates Konto zu überweisen. Dieses Konto wird von meinem Team verwaltet. Dienstwagen und Fahrdienst nutze ich fast nie. Dafür meine BahnCard 100, aber soweit möglich in der zweiten Klasse. Bus und U-Bahn für private Fahrten und Fahrten zur Arbeit zahle ich selbst.
Kurz gesagt: Ich verdiene wie der Durchschnitt – Das darüber hinausgehende Geld meiner Diät gebe ich ab. Denn Politik sollte kein Selbstbedienungsladen sein, sondern den hart arbeitenden Menschen dienen.
Wofür ich das Geld 2025 ausgegeben habe, seht ihr hier:

Kostenpauschale
Zusätzlich zur Diät bekommt jeder Bundestags-abgeordnete die sogenannte Kostenpauschale ausbezahlt, derzeit 5.467,27 Euro im Monat.
Das Geld soll die Kosten decken, die mir durch mein Bundestagsmandat entstehenden, zum Beispiel für mein Wahlkreisbüro, für die Zweitwohnung in Berlin und Fahrtkosten. Ich habe den Bundestag gebeten, dieses Geld auf ein von meinen Diäten separates Konto zu überweisen, das von meinem Team verwaltet wird.
| Einnahmen Kostenpauschale 2025 | + 55.923,24 Euro |
|---|---|
| Ausgaben | |
| Berliner Zweitwohnung | 12.398,17 |
| Reisekosten | 11.886,07 |
| Hamburger Wahlkreisbüro | 11.213,72 |
| Teamklausuren und -entwicklung | 4.634,66 |
| Besucherfahrten | 1.435,18 |
| Nicht erstattungsfähige Sachkosten | 635,78 |
| Sonstiges | 619,20 |
| Rücklagen | 13.100,46 |
Mein Name ist Jan van Aken, - und ich finde, es sollte keine Kriege geben. Ich setze mich ein für friedliche Konfliktlösungen und will Diplomatie wieder stark machen.
Ich finde, es sollte keine Kriege geben.
Mein Handwerk habe ich als Campaigner bei Greenpeace gelernt, ich war Biowaffen-Inspekteur bei der UNO und Friedensforscher für die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Meine Arbeitsplätze waren an so verschiedenen Orten wie Hamburg, New York City und Tel Aviv. Mir war und ist immer wichtig gewesen: Auch als Politiker gibt es ein Leben außerhalb der Parlamente. Das sollte man am besten selbst kennen - so bleibt man auf dem Boden.
Von 2009 bis 2017 war ich schon einmal Abgeordneter im Bundestag und bin dann freiwillig ausgeschieden. 2024 wurde ich zusammen mit Ines Schwerdtner Parteivorsitzender der Linken, 2025 auch erneut Bundestagsabgeordneter.
Aus gesundheitlichen Gründen habe ich im Juni 2026 mein Amt für die Partei niedergelegt und widme mich seitdem im Bundestag der Außenpolitik. Ich finde: Die Reichen und Mächtigen dieser Welt haben diese Welt in Unordnung gestürzt – die Mehrheit der Menschen weltweit will keinen Krieg. Dafür braucht es eine Stimme im Parlament.

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