Jan van Aken MdB

Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.
Meine Partei Die Linke hat einen klaren Auftrag: die Interessen der Mehrheit der Menschen zu vertreten. Daher sind wir die Partei im Bundestag, die sich mit den Reichen und den Konzernen anlegt.

Wir legen uns mit den Reichen an. Mach mit.
Meine Partei Die Linke ist die Partei der Mieterinnen und Mieter. Wir helfen, wenn Sie Probleme mit Wuchermieten haben. Wir setzen uns für einen Mietendeckel in unserem Land ein. Denn der Mieten-Notstand muss gestoppt werden. Und das machen meine Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner und ich, weil wir es richtig finden. Und nicht wegen des Geldes oder der Karriere. Daher begrenzen wir unser eigenes Gehalt, unsere Bundestagsdiät, auf 2.850 Euro, also den Durchschnitt in unserem Land. Denn abgehobene Gehälter führen auch zu abgehobener Politik

Jede und jeder braucht ein sicheres Zuhause.
Hamburg ist eine Stadt der Millionäre – aber auch eine Stadt der Armut. Die Mieten explodieren, die Reichen werden reicher. Doch ich finde, Wohnen ist ein Menschenrecht. Niemand sollte mit Wohnungen an der Börse spekulieren dürfen. Seit 43 Jahren wohne ich nun in Hamburg – und schon damals war es richtig schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Jetzt ist es noch viel schlimmer geworden. Heute wohne ich in der Wohnung einer Genossenschaft. Meine Miete bleibt also immer bezahlbar. Niemals wird jemand von meiner Miete Porsche fahren. So sollte es für alle Menschen sein
Ich begrenze mein Gehalt auf 2.850 Euro.
Gemeinsam mit meiner Co-Vorsitzenden Ines Schwerdtner habe ich entschieden: Mehr nehmen wir nicht. Wir nennen das unseren Gehaltsdeckel.
Warum machen wir das?
Weil wir im Parlament nicht mehr verdienen wollen als der Durchschnitt der Menschen im Land mit ihrer harten Arbeit. Politiker sollten auch wissen, wie sich die Bezahlbarkeitskrise für die meisten Menschen anfühlt. Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik.
Warum genau 2.850 Euro?
Das entsprach beim Start unseres Gehaltsdeckels dem durchschnittlichen Lohn von Vollzeit-Beschäftigten in Deutschland. Die Löhne sind inzwischen leicht gestiegen, wir haben noch nicht nachgezogen.
Wie setzen wir den Gehaltsdeckel um?
Ich bekomme die volle Abgeordneten-Diät ausgezahlt und zahle darauf Steuern. 2080 Euro zahle ich monatlich an die Partei dafür, dass ich im Bundestag sitze. Was dann noch übrig bleibt, spende ich. Die Rechnung sieht dann jeden Monat ungefähr so aus:
| Diät | +11801 |
|---|---|
| Steuer | -4317 |
| Krankenkasse Eigenanteil | -538 |
| Mandatsträgerbeitrag | -2080 |
| Spendenverein der Fraktion | -260 |
| Spende Netto-Diätenerhöhung | -300 |
| Weitere Spenden | -256 |
| Sozialfonds Hamburg | -1200 |
| Verbleibt als Nettogehalt | 2850 |
Kann man die Spenden nicht von der Steuer absetzen und so das Geld wiederbekommen?
Nein, erstens nicht in der Höhe und zweitens spende ich das meiste bewusst an nicht-gemeinnützige Vereine. Die brauchen das Geld am dringendsten. Diese Spenden kann man gar nicht absetzen. Ein großer Teil geht an den Hamburger Sozialfonds – ohne Steuerrückzahlung.
An wen gehen die Spenden?
Im Jahr 2025 habe ich insgesamt wie folgt gespendet:
- Hamburger Sozialfonds: 11.400 Euro
- Rote Hilfe e.V.: 1500 Euro
- Deutsche Wohnen enteignen/Mietenvolksentscheid e.V.: 500 Euro
- Millerntor GbR (St.-Pauli-Fanprojekt): 200 Euro
- VDM e.V.: 150 Euro
- Kurdistanhilfe e.V.: 60 Euro
Wer ist der Hamburger Sozialfonds und wofür verwendet er das Geld?
Der Hamburger Sozialfonds wird gerade von Abgeordneten der Linken in der Hamburger Bürgerschaft aufgebaut. Er unterstützt Menschen in Not unkompliziert und unbürokratisch. Zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter mit behindertem Kind nach einer Zwangsräumung.
Wo sind die Beweise?
Im Dezember 2025 habe ich mit der ZEIT für ihre Rubrik „Kontoauszug“ gesprochen. Ich habe mein Konto offengelegt und Belege über Zahlungen wie Spenden eingereicht. Die Redakteure und das interne Fact-Checking der Zeitung haben meine Gehaltsangaben überprüft.
Und die ganzen anderen Extras als Abgeordneter?
Alle Abgeordneten bekommen zusätzlich zur Diät die sogenannte Kostenpauschale. Damit sollen sie die Kosten decken, die sie haben, weil sie im Bundestag sind: zum Beispiel das Wahlkreis- und Bundestagsbüro unterhalten, eine Zweitwohnung in Berlin bezahlen, Kosten für Dienstreisen decken. Die Kostenpauschale liegt derzeit bei 5.467,27 Euro monatlich. Sie läuft über das Konto meines Büros und wird von meinem Team verwaltet. Auf meinem privaten Konto landet davon nichts. Dienstwagen und Fahrdienst nutze ich fast nie. Dafür meine BahnCard 100, aber soweit möglich in der zweiten Klasse. Bus und U-Bahn für private Fahrten und Fahrten zur Arbeit zahle ich selbst.
Kurz gesagt: Ich verdiene wie der Durchschnitt – Das darüber hinausgehende Geld meiner Diät gebe ich ab. Denn Politik sollte kein Selbstbedienungsladen sein, sondern den hart arbeitenden Menschen dienen.
Preise runter. Für einen vollen Kühlschrank.
Ich bin Jan van Aken, – und ich finde, es sollte keine Milliardäre geben. Mein Versprechen: Ich werde niemals einem Gesetz zustimmen, dass Sie ärmer macht.
Ich finde, es sollte keine Milliardäre geben.
Ich arbeitete bisher unter anderem bei Greenpeace als Aktivist zum Thema Gentechnik, als Waffen-Inspekteur bei der UNO und als Friedensforscher. Meine Arbeitsplätze waren an so verschiedenen Orten wie Hamburg, New York City und Tel Aviv.
Von 2009 bis 2017 war ich schon Abgeordneter im Bundestag. Nach acht Jahren und einer Wiederwahl kandidierte ich nicht noch einmal. Es gibt ein Leben außerhalb der Parlamente. Politikerinnen und Politiker sollten es selbst kennen. Das behält die Füße am Boden.
Jetzt bin ich zurück. Die Reichen und Mächtigen haben schon genug Lobbyisten – die Mehrheit der Menschen braucht wieder eine starke Stimme im Parlament.

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Für Presseanfragen zu meiner Arbeit als Parteivorsitzender der Linken: presse@die-linke.de
Für Presseanfragen zu meiner Arbeit im Bundestag: jan.vanaken@bundestag.de
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